Krankenkassen

Homöopathische Behandlungskosten durch einen Therapeuten/eine Therapeutin werden nur über eine entsprechende Zusatzversicherung übernommen. Diese werden nach den Regeln des Privatrechts (des Versicherungsvertragsgesetz VVG) durchgeführt.

Grundsätzlich übernehmen die meisten Krankenkassen im Rahmen der Zusatzversicherungen für „Alternativ- oder Komplementärmedizin“ einen Anteil an die homöopathischen Behandlungs- sowie Arzneimittelkosten. Eine ärztliche Überweisung ist in der Regel nicht nötig, ausser bei einzelnen Hausarzt- oder HMO-Modellen, welche nur nach ärztlicher Überweisung eine homöopathische Behandlung durch einen Therapeuten rückvergüten.

Es empfiehlt sich, vorab eine Kostengutsprache bei Ihrer Krankenversicherung einzuholen und sich über die gängige Vergütungspraxis zu informieren. Die Rückerstattungskosten variieren je nach Krankenkasse und belaufen sich in der Regel zwischen 50 – 90%. Bei den meisten Krankenkassen wird keine Franchise bei der Zusatzversicherung verrechnet (Im Gegesatz zur obligatorischen Grundversicherung OKP des KVG).

Sollten Sie keine Zusatzversicherung abgeschlossen haben oder sich in einem finanziellen Engpass befinden, wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Homöopathen, um eine individuelle Lösung zu finden. Finanzielle Gründe sollten kein Hinderungsgrund sein, sich nicht homöopathisch behandeln zu lassen. Wir haben ein Ohr für ihre Anliegen.